DLG-Studie: Verbraucherkompetenz & Lebensmittelkennzeichnung

Mit dem Inkrafttreten der neuen Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) am 13. Dezember 2014 hat der deutsche Gesetzgeber eine EU-Vorschrift umgesetzt, die Aufklärung durch zusätzliche Hinweise auf den Lebensmittelverpackungen bieten will. Begleitet wird diese Neuerung von einer Debatte darüber, ob die LMIV für mehr Klarheit sorgt oder ob vielmehr damit die Chance verpasst wurde, für Verbraucher relevante Angaben gezielt in den Fokus zu rücken.

Neue DLG-Studie: Was wollen wir essen?

Produkte, die auf die Bedürfnisse der Verbraucher zugeschnitten sind, haben das größte Potenzial auf dem Markt. Die Ansprüche der Konsumenten unterscheiden sich jedoch erheblich: Neben persönlichen Neigungen, dem Alter, der Herkunft, der Sozialisation oder individuellen Vorlieben gehören dazu auch gesamtkulturelle Entwicklungen und Trends sowie sich verändernde Vorstellungen und Wünsche des Einzelnen an Ernährung und Nahrungsmitteln. Zudem können sich Lebensphasen bzw. Übergänge von einer Phase in die nächste, auf die Ernährungsgewohnheiten auswirken können. Gibt es aber für jede Phase das passende Produkt? Die DLG-Studie sagt Nein. Ein expliziter Bezug auf spezifische Lebensabschnittsthemen ist für die Verbraucher kein relevantes Kriterium, wenn es um den Kauf von Lebensmitteln geht.

DLG-Studie: Wie sieht die Verpackung der Zukunft aus?

Dieser Frage sind die österreichische Trendforscherin Hanni Rützler und die Verpackungsexpertin Veronika Egger im Rahmen einer DLG-Studie nachgegangen. Im Mittelpunkt standen die Fragen: Welche Elemente auf Lebensmittelverpackungen betrachten Verbraucher als sinnvolle, wichtige Information? Welchen vertrauen sie, welchen eher nicht? Für die Studie wurde anhand eines fiktiven Produkts – einem Brot zum Aufbacken –  die Wirkung unterschiedlicher Informationselemente auf der Verpackung getestet.

DLG-Studie: Dauerbrenner Regionalität

Wie nachhaltig ist der Trend zu regionalen Produkten? Was versteht der Verbraucher darunter? Wie müssen Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft kommunizieren? Die DLG ist dieser Frage in ihrer neuen Studie „Regionalität aus Verbrauchersicht“ nachgegangen. Dafür wurden im Herbst 2013 rund 1.300 Verbraucher in Deutschland befragt. Die aktuelle Erhebung baut auf den Ergebnissen der DLG-Studie aus dem Jahr 2011 auf und zeigt, wie sich die Erwartungshaltungen der Verbraucher hinsichtlich regionaler Lebensmittel verändert haben, und wie Hersteller und Handel darauf reagieren sollten.

DLG-Studie: Transparenz bei Lebensmitteln aus Verbrauchersicht

Es vergeht kein Tag, an dem nicht über die Vertrauenskrise gesprochen wird: Vertrauensverlust in die Banken, Vertrauensverlust in die EU, Vertrauensverlust aber auch und immer wieder in Lebensmittel und Lebensmittel-Erzeugung. Wie hoch ist der Vertrauensverlust wirklich? Wem vertrauen die Deutschen aktuell? Und wie steht es dabei um die deutschen Lebensmittel und die entsprechenden Skandale? In Zusammenarbeit mit der Agentur taste! wurden dafür im Juni und Juli 2012 rund 1.350 Verbraucher in Deutschland befragt. [zur Studie]