Brötchen für zuhause - Wie hält man sie frisch

Brötchen haben den Nachteil, dass sie schnell altern und weich oder pappig werden. Um die Knusprigkeit zumindest eine Zeitlang zu bewahren, kann man die Brötchen in Brötchentüten, im Römertopf oder auch einer Keksdose aufbewahren.

Für die längere Lagerung bietet es sich an, sie in Plastiktüten zu verpacken, gegebenenfalls einzufrieren und je nach Bedarf aufzubacken. Am einfachsten geht das auf dem Brötchenaufsatz des Toasters. Besser ist jedoch der Ofen, wobei man möglichst eine große Tasse Wasser auf das heiße Bodenblech geben sollte. Alternativ kann man gleich zu Aufbackbrötchen greifen, die in der Fabrik fast fertig gebacken und danach schockgefroren wurden. Im Tiefkühlfach sind sie bis zu ein Jahr lang haltbar.

Ungekühlte Aufbackbrötchen, die nur zur Hälfte vorgebacken sind, brauchen keine Kühlung. Dafür dauert das Fertigbacken etwas länger, und die Lagerfähigkeit liegt „nur“ bei mehreren Wochen.

Übrigens: Wer Laugengebäck aufbackt, sollte auf Aluminiumbleche verzichten. Die Lauge könnte Aluminium herauslösen, das eventuell gesundheitsschädlich ist. Noch ein Tipp für Allergiker: Bei unverpacktem Gebäck kann man sich jederzeit die Liste aller Zutaten und Zusatzstoffe zeigen lassen.

Lagerung von Käse

Durch falsche Lagerung kann Käse schnell an Qualität einbüßen. Die besten Lagerbedingungen findet das Produkt beim Affineur, der für die Reifung und Verfeinerung von Käse optimal ausgerüstet ist. Eine sachgerechte Aufbewahrung des empfindlichen Naturprodukts ist aber auch zuhause möglich und wichtig, weil sich Käse im Laufe seiner Lagerung verändert und weiter reift. Um seine Qualität und die typischen Aromen zu erhalten, ist eine konstante Temperatur zwischen zehn und 15° Celsius empfehlenswert. Sollte der Käse seine gewünschte Reifestufe noch nicht erreicht haben, kann man sie durch wärmere Temperaturen unterstützen. Kühlere Temperaturen mit sechs bis acht Grad eignen sich, um den Reifeprozess zu verzögern. Eine Lagerung unter sechs Grad ist nicht ratsam, denn so wird die Aromenausbildung ungünstig beeinflusst. Lediglich Frischkäse sollten in einer Umgebung von vier bis sechs Grad aufbewahrt werden.


Sehr aromatische Käsesorten, etwa mit Rotschmiere, sollten grundsätzlich getrennt von anderen Lebensmitteln gelagert werden. Geöffnete Verpackungen lassen Käse im Kühlschrank austrocknen, zudem gehen Aromen verloren.


Am besten verpackt man jedes Käsestück für sich alleine, damit sich Aromen und Flora der Käsesorten nicht vermischen. Die Verpackung sollte nicht luftdicht sein, damit der Käse atmen kann. Spezielle Käseeinschlagpapiere, Klarsichtfolien mit kleinen Löchern oder Käseboxen sind im Handel erhältlich. Ganze Käsestücke kann man so mehrere Wochen lagern, einzelne Käsescheiben oder Frischkäse sollten innerhalb einer Woche verbraucht werden.


Tontöpfe sind gut geeignet, um Hartkäse aufzubewahren. Sie lassen sich beispielsweise im Backofen auf 220° Grad erhitzen, wobei Schimmelpilzsporen und gesundheitsschädigender Fremdschimmel abgetötet werden. Ideal für die Lagerung im Kühlschrank sind auch feuchte Tücher, die das Austrocknen verhindern.
Günstig ist, den Käse etwa eine Stunde vor dem Verzehr aus der Kühlung zu nehmen, denn er entfaltet sein optimales Aroma erst ab etwa 16° Celsius.

 

Salami richtig lagern

Aufgeschnittene Salami ist aber auch am empfindlichsten gegen Austrocknung. Um diese so gut wie möglich zu verzögern, sollten die Scheiben aufeinander gestapelt werden, um nur die oberste Scheibe der Luft auszusetzen. Aufeinander gestapelt wird die Wurst im Kühlschrank bei rund 7° C am besten in Frischhalteboxen gelagert. Sie behält dann einige Tage ihr typisches Aroma und ist vor Geruchsübertragung anderer Lebensmittel geschützt.


Am Stück kann die luftgetrocknete, geräucherte oder im Edelschimmelmantel gereifte Wurst im kühlen, trockenen (Keller-)Raum bei 15 bis 20° C  mehrere Wochen gelagert werden. Eventuell entstehender weißer Schimmel an den Oberflächen kann bedenkenlos abgewaschen werden. Da dieser keine Schimmelgifte (Mykotoxine) auf Fleischwaren bildet, leidet der Wurstgenuss dadurch nicht.


Die perforierten Folien, die die SB-Würste umhüllen, bieten einen Griffschutz und halten Schädlinge fern.