Getestet werden u.a. folgende Biere:

  • Pils
  • Helles Lagerbier/Export
  • Dunkles Lagerbier/Export
  • Hefeweizen/Kristallweizen
  • Schwarzbier
  • Bockbier/Doppelbockbier
  • Alkoholfreie Biere
  • Naturtrübe Biere
  • Altbier
  • Kölsch
  • Rauchbier
  • Porter
  • Saisonale und regionale Spezialitäten

Testmethode und Kriterien


Die DLG-Experten untersuchen von jedem Bier jeweils zwei unterschiedlich alte Proben. Zwischen der frischen und der älteren Probe darf es keine spürbare Abweichung geben. Reinheit des Geschmacks, Qualität der Bittere, Vollmundigkeit, Frische und Geschmacksstabilität sind die wesentlichen Kriterien nach denen untersucht wird.

Das Bier muss außerdem seine Geschmackstabilität während der Lagerung beweisen. Neben der sensorischen Bewertung der Produkte werden in aufwendige Laboranalysen Schaumhaltbarkeit, Extrakt-, Alkohol- und Stammwürzegehalt, Trübung und Haltbarkeit untersucht. Ergänzend dazu bewerten die Prüfer bei Biermischgetränken (z.B. Radler) den Kohlendioxidgehalt und das geschmackliche Zusammenspiel von Limonade und Bier.

Wichtige Qualitätskriterien

Für die Bewertung der Biere gibt es u.a. folgende zentrale Qualitätskriterien:

  • Der Bierschaum: Beim Bierschaum wird die Schaumstabilität beurteilt.
  • Die Klarheit des Bieres: Filtrierte Biere müssen einen feinen Glanz aufweisen, also keinerlei natürliche Trübstoffe enthalten. Anders bei unfiltrierten oder naturtrüben Bieren (z.B. Hefeweizen) mit einer natürlichen Trübung.
  • Der Geruch des Bieres: Um den Geruch des Bieres zu testen, sollte der Schaum schon ein wenig zerfallen sein. Der Geruch des Bieres muss sortentypisch sein. Die verschiedenen Biersorten sind durch eine unterschiedliche Aromatik gekennzeichnet, die von Malz- oder Karamellaromen bis zu Frucht- und Gewürzaromen reichen kann.
  • Der Geschmack des Bieres: Es gibt drei Phasen der Geschmacksempfindung. Der Antrunk, also der erste Geschmackseindruck, wird zunächst durch eine mehr oder weniger ausgeprägte Vollmundigkeit bestimmt. Diese ist in erster Linie abhängig vom Stammwürzegehalt des Bieres. Die Rezenz bezeichnet den Frischeeindruck eines Bieres. Er ist einerseits abhängig vom Säuregehalt (pH-Wert) des Bieres, andererseits von seinem CO2-Gehalt. Der Nachtrunk, also der letzte Geschmackseindruck, ist hauptsächlich von der Bittere bestimmt, die vom Hopfen stammt.
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